Test: Pixelbilder vektorisieren mit Vector Magic
Vor nicht allzu langer Zeit, als die meisten Logos nicht wie heute in digtaler Form, sondern im besten Fall als Reinzeichnung auf Pappe, im schlechtesten in gedruckter Form als Ausriss aus der Tageszeitung vorlagen, gehörte das Logo-Vektorisieren zum Alltagsgeschäft eines Grafikers. Das Werkzeug dazu hieß Adobe Streamline, das die Umstellung auf Mac OS X unerklärlicherweise nie geschafft hat. Man musste deshalb zeitweilig auf andere Programme wie Silhouette oder Corel Trace umsteigen – mit Silhouette erzielte man übrigens sogar bessere Ergebnisse als vorher mit Streamline.
Seit CS2 enthält Adobe Illustrator die Funktion Live Trace, die laut Adobe eine Weiterentwicklung von Streamline ist, die aber in meinen Augen immer noch, sagen wir: überarbeitungsbedürftigere Ergebnisse als Silhouette abliefert.
Wer kein Geld für ein zusätzliches Programm ausgeben möchte, kann seine Vorlagen auch online bei Vector Magic vektorisieren lassen – einfach die Datei hochladen, ein paar einfache Einstellungen vornehmen und die vektorisierte Datei als EPS, SVG oder PNG herunterladen.
Hier ein direkter Vergleich von Vector Magic und Illustrator mit Hilfe eines Testscans von einem Broschürentitel (Ausschnitt):
Vorlage:

Vector Magic:

Mit dem Mauszeiger ins Bild gehen, um Vektor-Stützpunkte anzuzeigen.
Vector Magic-Einstellungen: logo, med, few
Illustrator:

Mit dem Mauszeiger ins Bild gehen, um Vektor-Stützpunkte anzuzeigen.
Illustrator-Abpaus-Einstellungen: Modus: Farbe, Maximale Farben: 2, Weichzeichnen: 0, Pfadeinpassung: 1px, Minimaler Bereich: 10px, Eckwickel: 20)
Fazit
Nachbearbeiten müsste man beide Ergebnisse – beim Vector Magic-EPS wäre man wegen der präziseren Kurven und der viel besser positionierten Stützpunkte allerdings deutlich früher fertig.

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Cassoulet „... es wird im Zusammenhang mit der Vorratsdatenspeicherung niemals, ich wiederhole niemals, zu einem Zugriff der Musik- und Filmindustrie auf diese Daten geben.“
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Hi Michael
VectorMagic scheint ja einiges bessere Ergebnisse zu liefern. Auch der Onlinedienst ist eine hilfreiche Idee. Ich persönlich konnte mich nur bedingt mit der Funktion in IllustratorCS2 anfreunden und benutzte diese bisher wenig.
Man sei gespannt was noch kommt von Adobe… :-)
Manuela zeigt auf screenz.de ein schönes Tutorial wie das Abpausen einfach gemacht wird.
Grüsse
Patrick
Wieder mal ein toller Tipp! Danke! :)
Genialer Tipp.
ich kann die EPS-Datei leider mit FreeHand nicht weiterbearbeitet. Nach dem Import erscheint nur ein Rahmen mit diagonalen Linien.
freehand mx hat eine durchaus ebenbürtige vektorisierfunktion zu streamline. habe selbst auch immer über streamline vektorisiert und bin erst durch osx-zwang darauf gekommen zu wechseln. dann muss man auch gar nicht mehr das programm wechseln… so einfach kann das sein.
Ich erhalte mit VektorMagic gute Ergebnisse und kann sie auch entsprechend in Illustrator weiterverabeiten!
Nimmt einem manchmal viel Arbeit ab!
schadem,
melde mich da ich mal hier erwähnen möchte das jetzt bei vector magic ohne knete auch nixmehr geht, also wars des….
war auch mehr als zufrieden mit den ergebnissen und hab bis dann jetzt die geldausgebgeschichte angefangen hat auch ausgiebig genutzt, aber vorbei…...
trotzdem danke michael für den guten tipp!
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