Die eigene Handschrift...

Your own handwriting on your computer!
via Zeldman

Your own handwriting on your computer!
via Zeldman
Dass man mit CSS alles machen kann,wenn man nur genug Geduld und Zeit hat, zeigt Chris Hester auf Design Detector. Das, was da aussieht wie ein Foto von Buntstiftspitzen, ist keins, sondern besteht ausschließlich aus reinstem CSS – Kompliment!
Darauf habe ich Jahrzehnte gewartet, und kommen konnte es nur von Apple: GarageBand.
Ich erinnere mich gerne an die Zeiten zurück, in denen ich mit Peter Haeder, der sich jetzt phaeder nennt und mittlerweile seit 18 Jahren in Neuseeland lebt, auf einem gebrauchten Uher Royal de Luxe unsere Eigenkompositionen aufnahm, mit Hall, Echo und allem, was das Bandgerät bzw. die zwischengeschalteten Effektgeräte hergaben.
Nachdem ich aber bereits kurze Zeit später den Gedanken aufgegeben hatte, mit Musik meinen Lebensunterhalt zu bestreiten (meine größten Erfolge damals: ein Kurzauftritt im NDR-Fernsehen und ein 15-Minuten-Auftritt im Vorprogramm von „Münchner Freiheit“ bei einem Rock gegen Rechts-Konzert), weil ich nicht so viel üben wollte wie mein anderer damaliger gelegentlicher Konzertpartner Ralf Winkelmann – und ich, ehrlich gesagt: wahrscheinlich auch sein Talent nicht hatte, verkaufte ich nach und nach alle meine Gitarren bis auf eine und spielte fortan nur noch zu meinem eigenen Vergnügen.
Richtig losgelassen hat mich das Musik machen nie, allerdings waren meine Versuche, mit Cubase, einer M-Audio Delta 44 Audiokarte und einem kleinen Mischpult Musikstücke auf dem Mac zu komponieren, sehr unbefriedigend, was in erster Linie an der mehr als hakeligen Software lag.
Und jetzt kommt Apple mit dem absolut genialen Programm GarageBand und lässt mich von meinem Entschluss, mein Audio Equipment bei ebay zu verschleudern, schnellstens wieder Abstand nehmen. Das Aufzählen der Features spare ich mir an dieser Stelle – wer gestern die Demonstration dieses Programms bei der Keynote verpasst hat, sollte unbedingt dieses Streaming Video laden, das kleine Dreieck in der Zeitleiste auf 01:08:50 ziehen und anschließend versuchen, den Mund ab und zu auch mal wieder zuzumachen.
Mit GarageBand hat Apple das Home-Recording neu erfunden. Ich jedenfalls habe die iLife ’04 Suite (iMovie, iPhoto, iTunes, iDVD, GarageBand) für 49,- Euro bereits bestellt (ich hätte allein für GarageBand klaglos das dreifache bezahlt), zusammen mit einem USB Keyboard.
Und ich schätze, demnächst werden sich meine Freunde nicht mehr retten können vor neuen Stücken aus Mick’s Garage…
Ich liebe diese Technik. Während ich diesen Eintrag tippe, läuft auf dem zweiten Monitor der Live-Stream aus dem Moscone Center in San Francisco. Wie üblich ist die Musik eine ziemlich Katastrophe, aber die wartenden Leute scheinen alle gut gelaunt zu sein…
Heute abend um 18 Uhr wird wieder die halbe Mac-Welt vor dem Rechner sitzen und gespannt die Macworld Keynote von Steve Jobs als MPEG-4 Stream verfolgen.
Die letzte Keynote im Juni 2003 wurde nicht als Videostream übertragen, man konnte sich auf diversen Mac-Sites mehr oder weniger auf dem laufenden halten. Allerdings war der Ansturm so enorm, dass fast alle Sites mit Liveberichterstattung in die Knie gingen.
Hoffen wir, dass die Akamai Server für heute abend gut gerüstet sind…
Wer seine gesamte CD-Bibliothek in iTunes übernommen hat und zwischen mehreren tausend Titeln wählen kann, stellt irgendwann unweigerlich fest, dass er immer nur die gleichen paar hundert Stücke abspielt – der Rest geht unter.
Seit iTunes 3 gibt es allerdings eine Möglichkeit, z.B. lange nicht gehörte Stücke ohne mühsames Suchen automatisch abzuspielen: Intelligente Wiedergabelisten.

Wer eine solche nach obigem Muster erstellt (das Kriterium „Dauer ist kleiner als 1:00:00“ verhindert, dass Radio Streams mit in die Playlist gelangen), hört nur Stücke, die seit mindestens 20 Tagen nicht mehr abgespielt wurden.
Wenn man bei dieser intelligenten Wiedergabeliste anschließend dann noch das kleine Repeat-Symbol unten links im iTunes Fenster aktiviert, hört die Playlist nicht auf zu spielen. Und da auch die Option „Automatisch aktualisieren“ angekreuzt ist, fliegt das erste Stück nach dem Spielen raus und am Ende der Playlist wird automatisch ein neues, seit 20 Tagen nicht gespieltes Stück angehängt, die anderen rücken nach – in der Tat intelligent, nicht?
FAQ (Häufig gestellte Fragen)