Liebes Tagebuch (54)
Und monatlich grüßt das Murmeltier
Super: Seit heute Mittag habe ich wieder Internet. Warum es zum vierten gleichzeitigen Totalausfall von Telefonanschluss und DSL innerhalb der letzten vier Monate und damit zum insgesamt sechsten DSL-Ausfall des Jahres 2007 mit einer Gesamtausfalldauer von über drei Monaten kommen konnte, wusste man weder bei der Telekom noch bei 1&1.
Allerdings habe ich mal wieder hautnah miterleben dürfen, warum Telekom-Mitarbeiter beim Ansehen in der Bevölkerung nur den vorletzten Platz belegen: als ich freundlich (wenn ich eins gelernt habe in diesem Jahr: es nützt nichts, unfreundlich zu Call-Centerist(inn)en zu sein – denen ist sowieso alles scheißegal) fragte, was man seitens der T-Com zu tun gedenke, dass der selbe Fehler im Hauptverteiler bei meinem Anschluss nicht quasi jeden Monat erneut auftritt, legte Herr J. auf.
Das gleiche tat heute morgen Herr M. R. von der 1&1-Hotline (die dem erwähnten Renommee der Telekom m. E. in nichts nachsteht), nachdem ich wörtlich folgendes sagte: „Mein Name ist Michael Preidel, guten Morgen Herr R. Ich habe die sechste DSL-Störung dieses Jahr, meine Kundennummer …“. Eigentlich wollte noch sagen: “… wurde Ihnen ja vom System übermittelt“, aber das konnte ich mir schenken, weil Herr R. bereits aufgelegt hatte. Machte aber nichts – ich hatte vorher ja nur 17 Minuten in der 0900-Warteschleife gehangen.
Mira
© 2007 Michael Preidel
Statt „Badabap“ würde ich auch gern einen vernünftigen Text singen. Aber an lyrischen Fähigkeiten mangelt’s mir ebenso sehr wie meinem Bekanntenkreis. Vielleicht gibt es ja einen Leser oder eine Leserin …
Monolithische Wortpaare (1)
majestätische Gipfel
traditionelles Neujahrsspringen
Uns allen
ein friedliches und gesundes 2008!
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Kommentare:
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Also RSS-Abonnement kann ich neben dem friedlichen und gesunden 2008 auch ein Jahr mit funktionierenden Verbindungen wünschen! Das war ja in diesem Jahr hier sehr oft sehr kaputt…
Lieber Herr Preidel!
Dann ebenfalls ein gesundes und gutes 2008 – und eine zündende (bitte nicht wörtlich nehmen!) Idee, wie man diese telekomische Misere beseitigen kann. Als Stoff für ein Buch eignet sich das Thema ja nicht mehr – 90% der deutschen Bevölkerung kennen es ja bereits aus eigener Erfahrung. Vielleicht: „Es muss ein Ruck durch die Telekom-Branche gehen…“. Wahrscheinlich ein Wunschtraum…
Lieber Michael,
erst mal ein frohes neues!
Das ist unglaublich, welchen Ärger Du mit der T-com hast! Immer wieder lese ich Deine diesbezüglichen Zeilen hier und kann nur den Kopf schütteln. Jetzt wird sogar einfach aufgelegt! Unverschämt ist das! Wie wäre es, wenn Du mal die Presse einschaltest?
Versuch es doch mal beim ct-magazin des Hessischen Rundfunks. Hab da schon öfters solche Fälle gesehen, die dann, als sich der hr einschaltete, ganz plötzlich funktionierten.
@badabap
Hast Du das tatsächlich eingesungen?
Man könnte fast Jobim dahinter vermuten.
Ich ziehe den Hut. Und zwar sehr tief!
Ich könnte die zweite Stimme dazu singen…
@ Tina: Zweite Stimmen hätten wir hier auch in unserer kleinen Band, lieber wär’ mir ein Text ;-)
Mir ist immer noch schleierhaft, warum Sie nicht einfach wechseln.
Auch wenn die Hoffnung vielleicht schwach ist, ich würde es auf jeden Fall wo anders versuchen. Und zwar sofort. 6 Ausfälle sind ja wohl 6 mal zu viel und spätestens nach dem dritten mal hätte die Kündigung schon eintrudeln müssen.
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