Aus Hu Jias Videotagebuch
Der chinesische Bürgerrechtler Hu Jia, der gestern – rechtzeitig vor den olympischen Spielen – wegen „Aufrufs zur Untergrabung der Staatsgewalt“ zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, beschreibt bei The Guardian sein Leben unter Hausarrest und einer 24-Stunden-Überwachung, die auch seine Frau Zeng Jinyan betraf.
Und nun zu etwas ganz anderem: „…drohte das deutsche IOC-Mitglied Walther Tröger Sportlern mit dem Ausschluss von den Wettkämpfen, sollten sie bei den Olympischen Spielen in Peking offen gegen Chinas Tibet-Politik protestieren.“ Quelle
Tagesschau.de: Haftstrafe für Kritik an Olympia in Peking
Faz.net: Bürgerrechtler Hu Jia – Der Gefangenenhelfer
The Guardian: China jails prominent activist
Zeng Jinyans Blog: http://zengjinyan.spaces.live.com/
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“... sollten sie bei den Olympischen Spielen in Peking offen gegen Chinas Tibet-Politik protestieren.“
Ah, verdeckt darf man also protestieren?
Ja, wie war das noch? Ein Armband, auf dem „amnesty international“ draufsteht, wäre schon ein offener Protest?
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