Liebes Tagebuch (115)
Komme gerade von einem Termin, hatte deshalb leider keine Zeit, die Apple-Präsentation um 19 Uhr zu verfolgen. Aber was ich da eben vom iPad sah, ist grandios. Ich besaß in meinem Leben bereits 14 oder 15 Apple-Rechner, aber noch nie war ich so scharf auf einen wie jetzt auf das fulminante iPad. Fabelhaft! Und gottseidank heißt das Ding nicht iSlate!

Screenshot von apple.com/ipad
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Kommentare:
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Da können die Kritiker sagen, was sie wollen – für mich persönlich ist das der perfekte Feierabend-PC für das Wohnzimmer. Will ich haben! :-)
Ich weiß noch nicht, ob es die perfekte Symbiose von meinem MacBook und meinem iPod touch für zuhause ist.
Auf dem MB schreib ich mit Sicherheit schneller und besser als auf nem Touchscreen und der iPod touch ist perfekt im Bad. Dem hat auch der ganze Wasserdampf noch nichts angetan…
Ich muss echt noch einen Anwendungszweck für mich finden. Vorallem ist für mich ein großes Minus, dass keine OS X Programme drauf laufen.
Aber, ich habe bald Prüfungen, wahrscheinlich gönne ich es mir einfach :-) Ich bin ja mal gespannt auf die Datentarife….
Ich kann keine 'Killer-App' für das Ding ausmachen (und damit eine Anschaffung rechtfertigen würde).
Als iPhone-Ersatz zu gross zum herumtragen, als Notebook-Ersatz zu geringe Leistung …
Wirklich schön ist er ja. Aber was ist mit fehlendem USB Port, nicht erweiterbarer HD und RAM (64 GB sind schnell voll mit Musik und Filmen…) oder (zumindest in dieser ersten Version) fehlendem UMTS oder Telefonmodul???
Soll man denn alles über Wlan übertragen? Macht das Spass? Ich denke an Filme mit über 2GB oder massenweise Fotos.
Auf den ersten Blick wirklich toll, aber noch viele Fragen offen. Gerüchte besagen wohl, dass der Preis in Deutschland über 800 € betragen soll, wo doch 500US$ nur rund 350€ wären….
Für mich ist das Ding fast perfekt. Ich persönlich brauche kein 3G und kein Telefon (dafür habe ich das iPhone), Mac OS X Programme muss ich auch nicht darauf nutzen können (dafür habe ich das MacBook bzw. den Mac Pro), ich muss auch keine Festplatten anschließen können – wenn ich tatsächlich mal einen 2GB Film anschauen will, dann wird er einfach über WLAN gestreamt.
Das iPad (der iPad?) ist IMHO der perfekte Sofa/Bett/Küchen-Rechner, um schnell mal was im Internet nachschlagen zu können oder um zwischendurch ein paar News zu lesen. Ob ich meine Lesegewohnheiten allerdings ändere und ganze Bücher darauf lesen kann, wird sich zeigen.
Es soll ja zur Cebit eine iPhone-App geben, mit der man über WLAN/Fritzbox u. a. ins Festnetz telefonieren kann – die wird auf dem iPad sicherlich auch funktionieren. Und da gibt es meinen einzigen Kritikpunkt: Eine Kamera an der Frontseite wäre schön gewesen, dann hätte man möglicherweise auch Videokonferenzen damit machen können.
Die meisten scheinen wirklich nicht zu verstehen, was das iPad sein soll. Es soll kein iPhone ersetzen, geschweige denn ein Notebook. Es füllt die Lücke zwischen beiden – und das perfekt (für mich). ;)
>Es soll kein iPhone ersetzen, geschweige denn ein Notebook. Es füllt die Lücke zwischen beiden …
… falls man der Meinung ist, dass eine solche Lücke überhaupt existiert – und damit die Notwendigkeit für ein solches Gerät.
Mich begeistert das iPad überhaupt nicht. Es mag nett zum Lesen von eBooks und Ansehen von Videos auf'm Sofa sein – aber wäre lediglich die Anschaffung eines zusätzlichen Gerätes. Mobitelefon, -computer, TV kann (und sicher soll) es nicht ersetzen.
Nüchternes Fazit: wozu Geld dafür ausgeben …?
Für mich füllt das iPad eine Lücke. Zum Beispiel als leicht ablesbares, interaktives Kochbuch. Oder für die Lektüre von RSS-Feeds beim Frühstück. Oder für die Anzeige von technischer Dokumentation, während ich am Notebook programmiere.
Wenn Preise und Auswahl bei den Büchern stimmen, muss ich mir nicht länger die Wohnung mit viel Papier vollstellen das ich oft kein zweites Mal anfasse. Das hängt für mich davon ab, ob ich mit einem hintergrundbeleuchtetem Display auch lange Texte gut lesen kann.
Beim iPhone dachte ich lange, dass es eine nicht vorhandene Lücke zwischen simplen Mobiltelefonen und Notebooks schlecht füllt. Nach dem ich seit 2 Jahren eines verwende, empfinde ich andere Telefone als Zumutung. Wenn das mit dem iPad halb so gut funktioniert, bin ich jedenfalls zufrieden in meinem goldenen Käfig.
Da stellt sich mir – und somit stelle ich sie hier mal in den Raum – die Frage, kann man eigentlich eBooks, nachdem man sie gelesen hat genau wie ein gebrauchtes „echtes“ Buch wieder verkaufen??? Oder die Datei weitergeben, also kopieren? Sind die Bücher im Apple Bookstore eigentlich die gleichen wie bei Amazon? Laufen auf dem iPad die gleichen Dateien wie auf einem Kindle? Wer dazu was weiss….
@Rene: Das Format, das der iPad unterstützt, wird ePub sein. Das unterstützen übrigens alle handelsüblichen Ebook-Reader – alle außer dem Kindle. Da man aber Bücher wahrscheinlich eh nur über den iBooks-Store auf das iPad bekommt, fällt das wohl weiter nicht ins Gewicht. Ich kann mir jedenfalls kaum vorstellen, dass man mit einem iPad bei Amazon einkaufen kann …
Nun, wenn man ein iPad hätte, könnte man damit sogar schon jetzt bei Amazon einkaufen: Die Kindle-iPhone-App läuft schließlich auch auf dem iPad. Auch gegen eine aktualisierte Version zum Erscheinen des iPads, die das größere Display ausnutzt, spricht m.E. nichts.
Kleine Polemik für potentiell mitlesende Apple-Kritiker:
Liebe demonstrative iPhone- und iPad-Verschmäher: Es ist doch völlig OK, dass nicht jeder die Geräte gut finden und haben wollen muss. Es ist auch völlig OK, es haben zu wollen, aber aus Vernunftgründen nicht anzuschaffen. Aber bitte zählt nicht immer besserwisserisch auf, was das Gerät alles nicht kann, aber können muss; dass ihr es ja schon immer gewusst habt, dass Apple damit keinen Erfolg haben wird; usw. usf. Dieses reflexhafte Schlechtmachen jedes neuen Apple-Produkts ist einfach nur peinlich und verräterisch: Der Verdacht, dass es sich um reines Trollen handelt, liegt nahe, denn umgekehrt lauern z.B. Apple-Kunden ja auch nicht jedem neuen Nokia-Smartphone auf und posaunen sofort ungefragt in die Welt hinaus, wie doof es ist und was es alles nicht kann.
Aber eigentlich hat Michael Pusateri dazu schon alles gesagt.
Ich sehe dieses Gerät als eine neue Gattung von Computern! Es soll (wird?) eine Zielgruppe erreichen, die sich bisher nicht mit Computern und dem Internet beschäftigt hat. Der unbedarfte Nutzer wird sein Notebook (oder Netbook) nicht aus dem Schrank hervorkramen (feststellen, das der Akku leer ist), den Deckel aufklappen und Windows starten, um dann festzustellen, dass 150 MB Updates heruntergeladen werden müssen und der (so hoffentlich vorhandene) Virenscanner beginnt, die Festplatte auf schädliche Inhalte zu untersuchen. Er muss sich keine Gedanken machen, wie er das heruntergeladene Programm entpackt (“Was ist 7Zip?”), danach installiert und sich nicht mit Fragen der Firewall (“Blahblubb versucht eine Verbindung mit dem Internet aufzubauen. Wollen Sie das?”) herumschlagen!
Er wird einfach das iPad aus dem Dock nehmen, den Einschaltknopf drücken und einfach mit dem Finger auf die Mail-App tippen. Danach werden seine E-Mails abgerufen und angezeigt. Er wird einfach auf das Safari-Symbol tippen und im Internet surfen…
Das, was in den Augen der „Freaks“ eine Limitierung ist, ist die Chance, den Computer und das Internet denen näher zu bringen, die bisher davor zurückgeschreckt sind.
Ich überlege noch, ob ich die Version mit UMTS benötige ;-)
Falls ich auch meinen Senf dazugeben darf: Das IPad muss ja nicht von Beginn an perfekt sein und ist es natürlich auch nicht, aber Apple hat damit eine neue Gerätekategorie geschaffen, die es in Zukunft denke ich schon schaffen kann, sich durchzusetzen (nicht nur in der Apple-Welt). Die hier erwähnte nicht vorhandene Lücke zwischen Laptop und IPhone kann sich ja noch ergeben. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass in Zukunft wieder vermehrt Standrechner für zuhause gekauft werden – und zusätzlich dazu eben ein IPad (oder verwandtes Gerät), denn vieles lässt sich mit so einem Gerät besser erledigen als mit einem Laptop. Umgekehrt stellt ja ein Laptop auch einen Kompromiss dar. In Bezug auf das IPhone kann ich mir wiederum vorstellen, dass Apple in Zukunft auch eine vereinfachte kleinere Version anbietet, die auch wieder sozusagen auf Wunsch die Lücke vergrößert.
Man mag das ipad nun mögen oder nicht – mich überzeugt es trotz (oder gerade wegen) großer Erwartunghaltung nur wenig – aber eins ist ganz gewiss nicht: nämlich ein Computer. Es handelt sich hierbei um einen Multimediaplayer mit Internetzugang – aber NICHT um einen Computer. Und bei allem Verständnis für Flashfeindlichkeit: ohne einen Browser, der mir Videos auf Vimeo, Tagesschau.de oder dem Nachrichtenportal meines Vertauens anzeigen kann, ist es mit der „Best Web Experience Ever“ aus meiner Sicht ebenfalls weit, weit her. Und kommt mir jetzt nicht mit HTML5 oder „Flash wird nachgeliefert“ – nee nee, das muss so ein Ding von Start weg draufhaben. Und dann hätte ich wirklich gerne gekauft…
Sven, Vimeo hat seit etwa einer Woche einen perfekt funktionierenden HTML5-Player. Die vorhandenen Videos werden wohl in der nächsten Zeit nachkonvertiert.
Zum iPad: Ich werde mir in den kommenden Monaten sehr stark den Kopf zermartern, um irgend ein Killer-Argument zu finden, damit ich den Kauf zu rechtfertigen kann. Ich will es und könnte mir schon einige Gelegenheiten vorstellen, es zu benutzen. Aber ein Spontankauf wird's nicht.
Ich finde es einen tollen Nebeneffekt, dass es sich bald keine Website mehr leisten kann, ausschließlich auf Flash zu setzen. iPhone- und bald die iPad-Nutzer sind eine sehr wichtige Zielgruppe, die man schlecht ignorieren kann, ohne auch auf deren Kaufkraft zu verzichten. Und wenn sich auf diesem Wege Standards mehr durchsetzen und zu einer ernsteren Konkurrenz für das proprietäre Flash werden (was ja anscheinend schon im Gange ist – siehe Youtubes und Vimeos HTML5-Experimente), ist das eine gute Entwicklung, von der meiner Meinung nach nicht nur iPhone- und iPad-Benutzer profitieren werden. Nur so, wie Apple es jetzt macht, kann man das berühmte Henne-Ei-Problem knacken und deshalb hoffe ich einfach mal ganz ideologisch, dass iPhone und iPad nie Flash-Support erhalten werden. (Auch auf die Gefahr hin, dass einen für diese Haltung Liebhaber von Flash-Online-Games hassen werden …)
Dito. Wobei zu erwähnen bleibt, dass die ganzen kleinen Flash-Spielchen sowieso nicht funktionieren, wenn man keine Maus und keine Tastatur hat. Wozu also trauern? Man verpasst ohne Flash auf dem iPad nichts.
„ich kann mir jedenfalls kaum vorstellen, dass man mit einem iPad bei Amazon einkaufen kann …“… Doch, mit Safari ;) oh, der musste sein. Sorry.
Selbst wenn man mit dem Kindle-App es auf dem iPhone kann (ich habe es nicht ausprobiert), so könnte es auf dem iPad gesperrt sein. Gut möglich, dass Apple dem einen Riegel vorschieben wird.
Ich schreibe gerade zum ersten Mal etwas auf einem iPhone. Klappt ganz gut und schnell. Jedoch kann ich mir das Tippen auf einem iPad noch um Längen besser vorstellen. Wie bereits gesagt, wäre es der Wohnzimmer- und für-kleine-Sachen-unterwegs-Mac.
ich sag nur „early adopter“. habe bereits beim händler meines vertrauens vorbestellt;)
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