Liebes Tagebuch (157)
Neulich in der Küche …
Notiz an mich selbst: Muss demnächst frühzeitiger über Honorare sprechen. Um so etwas zu vermeiden wie letztens, als ich auf Einladung einer Artdirektion nach Friedrichshain gefahren bin, dort mit drei netten Menschen einen angenehmen Plausch über die Bildbearbeitung für ein monatliches Printmagazin hielt, die ich ab Dezember als Freier übernehmen sollte (zwei Arbeitstage pro Monat, in WM- und EM-Jahren ein paar Tage mehr), um dann eine Woche später zu erfahren, dass es um einen Tagessatz von 160 Euro geht. Das sind bei einem 10-Stunden-Tag 16 Euro pro Stunde! Brutto! Ich plausche ja ganz gern, aber diesen Vormittag hätten wir uns alle sparen können.
Neulich meinen Casio fx-3600P wieder gefunden. Das letzte Mal habe ich ihn, glaube ich, 1985 im Mathe-Leistungskurs benutzt. Ich kann mich noch dunkel erinnern, dass die 38 möglichen Programmschritte gerade zum Berechnen eines Integrals ausreichten. Unerwarteterweise blinkte jetzt nach dem Einschalten unverdrossen eine 0 auf dem Display und er funktionierte tadellos – nach fast dreißig Jahren ohne Batteriewechsel. Wie geht das denn?
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…ein tränendes Auge! Total schön, so oder so!
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