Chuck E
Rickie Lee Jones und Chuck E. Weiss, 1979 (Foto: rickieleejones.com)Viel mehr aber als dieses Album kannte ich merkwürdigerweise bis vor kurzem nicht von ihr – möglicherweise, weil sie in Europa nie so bekannt war wie z.B. Joni Mitchell und ihre Alben deshalb einfach schwerer zu bekommen waren.
Umso erfreulicher, dass ich neulich per Zufall Rickie Lee Jones’ aktuelle CD »Evening of My Best Day« gesehen habe, gleich reinhören konnte und sie anschließend gekauft habe.
So ein Knaller wie »Chuck E« ist natürlich nicht dabei, allerdings war das auch nicht zu erwarten; so etwas gelingt einem schließlich nur einmal im Leben – wenn überhaupt! Trotzdem schüttelt Rickie Lee Jones mit ihren 49 Jahren immer noch mehr Musikalität aus dem kleinen Finger als jedes dieser Pop Folk Mädels, das sich in den letzten Jahren in diesem Genre versucht hat, aus beiden Händen.
Fazit: ein enspanntes Singer-Songwriter-American-Folk-Pop-Jazz-Album, das auch politisch Stellung bezieht (gegen Bushs unsäglichen Patriots Act) und bei zwei Stücken auch noch an die besten Zeiten von Steely Dan erinnert.
Wertung: 4 Kochmützen 
(Sucht man übrigens mit Google nach Rickie Lee Jones – Chuck E’s In Love (3.60MB), findet man eine Seite mit einer Live Version des Stücks als geziptes mp3 – nicht ganz so gut wie die Studio Version, aber ganz nützlich für die, die das Stück nicht kennen oder sich nicht erinnern können.)
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