Gestern abend bei Brasilien gegen Kamerun
»Die unbezähmbaren Löwen aus Kamerun…«
Es ist mir schon bei der letzten WM aufgefallen, und ich mag da völlig falsch liegen, aber m. E. bezähmt man niemanden, sondern man zähmt ihn. Ohne be. Vielleicht hatte der Journalist, der diesen Begriff mal prägte, »unbezwingbar« im Kopf und einfach was verwechselt.
Ich befürchte aber, dass das in Wahrheit eine Verballhornung à la »nichtsdestotrotz« sein sollte, das – man erinnert sich kaum noch – mal als Kunstwort aus »nichtsdestoweniger« und »trotzdem« enstand.
Aber ich will mich nicht beschweren – Sprache lebt, und das ist gut so. Manchmal allerdings auch nicht.
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Ach, Sprache ist unkaputtbar ;-)
Nichtsdestotrotz schreibt man entstand mit acht Buchstaben!
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