VG Wort ist gierig
Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal ihren Drucker zum Ausdrucken von urheberrechtlich geschützten Werken benutzt? Noch nie?
Macht nichts, trotzdem verlangt die Verwertungsgesellschaft VG Wort pauschal für jeden in Deutschland verkauften Drucker 20 Euro, für jedes Multifunktionsgerät (Scanner/Fax/Drucker) sogar 76,70 Euro, um damit Autoren und Verlage für das private Vervielfältigen ihrer Texte zu entschädigen.
Das ist so, als ob man beim Kauf eines Autos schon gleich sämtliche Mautgebühren und Autobahnvignetten Europas mitbezahlen müsste – egal ob man die entsprechenden Strecken später nutzen will oder nicht.
Als Gestalter, dessen Arbeit auch schon ohne Honorar „zweitverwertet“ wurde, bin ich sehr für die gerechte Honorierung von Urheberrechten; das, was die VG Wort da fordert, ist allerdings nicht nur gierig, sondern – mit Verlaub: unverschämt.
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D’accord!
*sich-anschließ*
nicht schlecht, das grenzt ja schon am GEZ-eigenheiten! :)
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