Nachdem ich hier neulich schon feststellte, dass das Design einer Website von niemand anderem als einem Gestalter gemacht werden sollte, um die Inhalte effektiv zu kommunizieren, geht GA.Buchholz in seinem Artikel »Content? Or Dis-content?« noch einen Schritt weiter. Er fordert, dass Designern eine wesentlichere Rolle bei der Content Entwicklung zugewiesen werden solle und schlägt vor, einen Content Requirements Plan aufzustellen und mit dessen Hilfe eine Content Design Strategy zu entwickeln.
[...] We think of content as something within something else. Yet content is, strictly speaking, not something you drop into a package, but the package and the substance within it. In other words, you cannot separate pure substance from its form. Alter the container, and you alter its essence. Deconstruct the content’s form and you begin to disintegrate the content itself. It’s out of context, or what I call “contextual dissonance.”
This means graphic designers and Web designers must be entitled to play a more integral role in the content development process, so that content + design become one concept: “content design.” And the way to do this is to start taking a leadership role in how content is planned and developed.
Interessanter Gedanke, dem ich eigentlich nur zustimmen kann.
Bei Adflip gibt’s ein leckeres Spam Rezept. Claim: »Cold or Hot, Spam Hits the Spot!«

Wer heute morgen auf der Bitstream Website etwas suchte, bekam obige Meldung angezeigt. Das Fontgeschäft scheint nicht gut zu laufen…
Leben | Mittwoch, 20. August 2003
Das ZDF kriegt keine vernünftige Vorberichterstattung hin. Stattdessen gibt’s zwei unsägliche Moderatoren, ständig diesen noch unsäglicheren Elmar Brand (wer findet sowas eigentlich lustig?) und einen Beckenbauer, der dort offensichtlich aus lauter Geldnot noch einen Job als Reporter bzw. »Experte« (»Der Deutsche muss arbeiten, um erfolgreich zu sein«) annehmen musste, und das auch noch bis 2006.
Nichts geht über Delling/Netzer – das merkt man in diesen Situationen besonders deutlich.
Gestern habe ich probehalber Movable Type installiert – eine wirklich ziemlich ausgereifte Blogsoftware, muss ich sagen. Viel ausgereifter als das, was ich hier benutze – eine selbst zusammengestrickte PHP Lösung, die vor zweieinhalb Monaten mal mit dem Umschreiben von Thistle das Licht der Welt erblickt hat und an der ich nicht aufhöre, herum zu schrauben.
Aber genau das ist auch der Grund, warum ich es vorziehe, nicht Movable Type oder pMachine oder sonstwas zu benutzen: dieses hier ist so etwas wie eine Märklin Eisenbahn, an der ich rumbasteln kann, an der ich jede einzelne Schraube persönlich kenne und an der irgendwie immer was zu tun ist.
Ich schätze nur, ich sollte in Zukunft etwas weniger laut über bastelnde Dosen Besitzer lästern… ;)
Was viele vielleicht nicht wissen: Unscharfmaskierung ist keine Erfindung von Adobe Photoshop, sondern wurde schon bei der analogen Fotografie in der Dunkelkammer angewandt, wenn auch die Prozedur relativ aufwändig und die Ergebnisse selten vorhersagbar waren.
Man duplizierte ein Negativ mit einer dazwischengelegten Glasscheibe auf ein Stück Film, so dass das resultierende Positiv leicht unscharf wurde. Exakt übereinandergelegt, bildeten diese zwei Filme die »Unscharfmaske«, mit der das Fotopapier kurz belichtet wurde. Anschließend erfolgte die normale Belichtung mit dem Negativ – das Resultat war eine Kontrastverbesserung an den kontrastreicheren Kanten des Motivs.
Man kann das natürlich in der »Digitalen Dunkelkammer« ziemlich exakt nachvollziehen, und deshalb habe ich eine Photoshop Action geschrieben, die ich immer dann einsetze, wenn ein Bild leicht unscharf wirkt – hier die einzelnen Schritte:
- Schritt 1
Hintergrundebene zwei mal duplizieren
- Schritt 2
Die Füllmethode der mittleren Ebene auf »Ineinanderkopieren« stellen.
- Schritt 3
Die Deckkraft der obersten Ebene auf 50% setzen.
- Schritt 4
Auf die oberste Ebene den Gaußschen Weichzeichner anwenden – je größer der Radius, um so höher die Kontrastverstärkung.
- Schritt 5
Die oberste Ebene umkehren und mit der darunter liegenden Ebene gruppieren.
Et voilà – Unscharfmaskierung wie in der Dunkelkammer.
(Oberes Bild vor der Unscharfmaskierung, das untere danach.)
Update
In neueren Photoshop-Versionen müssen Sie die Gruppe anschließend noch mal explizit auf „Ineinanderkopieren“ stellen, damit der Effekt sichtbar wird.
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