Leben | Samstag, 30. August 2003
Die Zeit schreibt einen sehr interessanten Artikel über die Anwendung verhaltensbiologischer Erkenntnisse auf Marketingstrategien.
[...] Tatsächlich: Was die Wissenschaftler mit den Tieren testen, ist nicht viel anders als das, was Marketingstrategen mit uns Kunden anstellen. Beide arbeiten mit der Wirkung von „Decoys“. Wörtlich übersetzt sind das „Lockvögel“, aber in der ökonomischen Theorie stehen sie für „irrelevante Alternativen“. Decoys sind Produkte, die auf den Markt gebracht werden, damit niemand sie kauft – Ladenhüter, deren einzige Aufgabe darin besteht, den Absatz anderer Produkte zu fördern.
Bücher | Freitag, 29. August 2003
So ganz kann ich die Begeisterung meiner Buchhändlerin, die mir dieses Buch wärmstens empfahl, nicht teilen. Sicher, »Schiffbruch mit Tiger« ist am Anfang sehr amüsant, wird im Mittelteil dann aber arg langatmig und seltsam diffus – Bilder entstanden da bei mir jedenfalls keine im Kopf. Erst zum Schluss war es dann wieder so, dass ich das Buch nicht weglegen konnte.
Wenn ich Kochmützen vergeben würde, wären es deshalb nur drei von fünf. Aber es hält mich ja niemand davon ab, Kochmützen zu verteilen – et voilà: 
1
MacFixit schreibt heute über die Gefahren von Haxies in Mac OS X 10.2.x:
[...] Many troubleshooting issues received in the MacFixIt inbox that are at first attributed to a Mac OS X incremental upgrade or a disk permissions problem are actually easily resolved by temporarily removing Application Enhancer and restarting. Though APE itself has rarely been the culprit, individual haxies have been over and over again.
Aus genau diesem Grund sind mir diese Dinger von Unsanity ohnehin nie auf den Rechner gekommen.

Das ist Cairo, entworfen 1984 von Susan Kare für Apple. In den 80ern wurde Cairo zusammen mit Geneva, Monaco, Chicago und New York (alle ebenfalls von Susan Kare) auf der Mac OS Diskette mitgeliefert.
Ich wundere mich jedesmal, wenn der Tageszeitung mal wieder ein Praktiker Prospekt beiliegt, über den Claim: »Geht nicht, gibt’s nicht.«
Nicht, dass der Claim an sich so schlecht wäre, aber das Komma dort ist völlig fehl am Platz, weil Sinn verfälschend. Mit diesem Komma handelt es sich nämlich um eine Aufzählung, und deshalb heißt der Satz mit anderen Worten nichts anderes als: »Machen wir nicht, haben wir nicht.«
Wenn man also unbedingt ein Satzzeichen verwenden muss (es geht wahrscheinlich auch ohne), darf es nur ein Fragezeichen sein: »Geht nicht? Gibt’s nicht!«
Dann würde möglicherweise auch das Bild von inkompetenten Verkäufern und leeren Regalen vor meinem inneren Auge verschwinden, wenn ich an Praktiker denke.
Dan Cederholm von SimpleBits hat sich Gedanken über einen CSS Photo Zoom gemacht. Seine Lösung funktionierte nicht in allen Browsern, u.a. auch nicht in Safari. In den Kommentaren hat Jeff Croft dann eine Lösung vorgestellt, die außer in IE 5.5 Win in den meisten anderen Browsern funktioniert.
Ich habe das CSS Script so angepasst, dass die ganze Sache jetzt auch linksbündig funktioniert – zum Ausprobieren einfach mal mit dem Mauscursor über das Zahnarztstuhlbild gehen.
Hier das CSS Script:
#zoom {
color:#000;
}
#zoom a img {
float:left;
width:100px;
height:75px;
border:1px solid #aaa;
margin:5px 12px 5px 0px;
padding: 1px;
}
#zoom a:hover img {
width:400px;
height:300px;
}
#zoom img:hover {
width:400px;
height:300px;
}
#zoom a:hover {
padding:0;
}