Pesto alla genovese
Was im Sommer bei mir so gut wie immer im Kühlschrank steht, ist eine Mojo oder ein Pesto – selbstverständlich eigenhändig zubereitet. Mojos passen gut zu gegrilltem Fisch oder Fleisch, mit einem Pesto lässt sich so gut wie alles verfeinern: Salate, Suppen, Pasta, Gemüse oder auch einfach nur eine geröstete Brotscheibe.
Zutaten
Da sich Pesto 2-3 Wochen im Kühlschrank hält (wenn man es nicht vorher sowieso schon wegschnabuliert hat), lohnt es sich, gleich mehr zuzubereiten.

- 5 Bund Basilikum
- 2 Knoblauchzehen
- 100g Pinienkerne
- grobes Meersalz
- Pfeffer
- bestes Olivenöl
- Parmesan
- Pecorino
Zubereitung
Im Originalrezept werden die Zutaten in einem Mörser zerdrückt und vermischt. Während ich meine Aiolis und Rouilles immer mit der Hand schlage, sehe ich das bei einem Pesto allerdings nicht so eng, da benutze ich einen Mixer oder einen Pürierstab.
Die abgezupften Basilikumblätter (Tipp: nehmen Sie im Sommer immer den frischen vom Markt oder aus dem eigenen Garten – der Topfbasilikum hat in seinem kurzen Leben nie die Sonne gesehen), die Knoblauchzehen, eine Prise Meersalz, 5 Umdrehungen aus der Pfeffermühle und einen guten Schuss Olivenöl (ich mache das immer aus der la main, wenn ich schätzen sollte: ca. 100 ml) in den Mixer geben und pürieren – die Konsistenz sollte anschließend leicht flüssig sein.
Die Pinienkerne dazugeben und nochmals pürieren, anschließend so viel geriebenen Parmesan und/oder Pecorino unterrühren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Wer es kräftiger mag, nimmt mehr Pecorino, wer nicht, kann ihn auch ganz weglassen.
Und hier noch ein Tipp für Spaghetti al Pesto: Wenn Sie eine geschälte Kartoffel zusammen mit den Spaghetti kochen, haftet das Pesto, das Sie hierfür mit ein wenig Kochwasser verdünnen sollten, nachher besser an den Nudeln.
Viva l’estate!
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Kommentare:
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Hmmm…
Ich röste die Piniekerne vorher ganz leicht an (dürfen nicht anbräunen), nehme weniger Knoblauch, dafür aber einen Schuss Zitronensaft…
Übrigens, ich habe im Winter mit tiefgekühltem Basilikum ganz ordentliche Ergebnisse erzielt.
Gruß
Carsten
Hallo!
Wie jonas schon schreibt: Pinienkerne anrösten. Außerdem kann man noch zerlassene Butter nehmen (auf die im Rezept beschriebene Menge würde ich so 100 bis 150 gr. Butter nehmen. Gibt dem Pesto Festigkeit; einfach mal probieren. Ich nehme (das ist allerdings „Geschmacksache“) wesentlich mehr Knobi…
Mit getrockneten in Öl eingelegten Tomaten kann man diese Rezept auch wunderbar für rotes Tomatenpesto nutzen. Mhhhh – Lecker!
Gruß
Reinhold
Hallo!
Wie jonas schon schreibt: Pinienkerne anrösten. Außerdem kann man noch zerlassene Butter nehmen (auf die im Rezept beschriebene Menge würde ich so 100 bis 150 gr. Butter nehmen. Gibt dem Pesto Festigkeit; einfach mal probieren. Ich nehme (das ist allerdings „Geschmacksache“) wesentlich mehr Knobi…
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Gruß
Reinhold
Am besten ist es: ordentlich basilikum (nur frische!) und knoblauch und pinien (ja, ein bißchen anbraten, dann sind sie knuspriger ).
Hallo!
Ich habe einmal Gruyère Käse in den Pesto gerührt und nachher als Pastasauce verwendet – das ist aber nicht empfehlenswert da die Pesto völlig auseinander geht und zu klebrigen Klumpen wird ;-(
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