Das Zackzack-Rezept (9) – Ofenfisk
Seitdem ich vor Jahren mal eine nette Dänin kennengelernt habe, mag ich das Wort Fisk. „Ofenfisk“ ist mein Rezept für Fisch, der auf verschiedenen, mit Weißwein angegossenen Gemüsen auf einem Backblech gegart wird.

Zutaten für 4 Personen
4 große Möhren
150 g Bauchspeck
2 Zwiebeln
2 mittelgroße Zucchini
ca. 12 Kirschtomaten
1 Glas Weißwein
1 kg tiefgefrorene Fischfilets
Kräuter der Provence
Salz, Pfeffer, Olivenöl
Zubereitung
Geputzte Möhren der länge nach halbieren und in schräge Scheiben schneiden. Zwieben ebenfalls halbieren und in schmale Streifen schneiden. Den Speck in 1 cm große Stücke würfeln.
Alles auf einem mit Olivenöl eingeriebenem Backblech verteilen, salzen, pfeffern und bei 180 °C für ca. 7 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben.
In der Zwischenzeit die Zucchini der Länge nach vierteln, das weiche Kerngehäuse entfernen und schräg in knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Tomaten halbieren.
Das Backblech aus dem Ofen holen, den Weißwein angießen, die restlichen Gemüse darauf verteilen, mit Kräutern der Provence bestreuen und mit den gefrorenen Fischfilets belegen. Noch etwas salzen und für weitere 15-20 Minuten in den Ofen schieben.
Mit frischem Ciabatta oder Baguette servieren, dazu einen gut gekühlten Riesling.
Tipp
Bei der Wahl der Gemüse sind Sie völlig frei, nehmen können Sie alles, was die Jahreszeit hergibt: z. B. grüne Bohnen (vorher blanchieren), Kaiserschoten, Fenchel, Staudensellerie, Kohlrabi, Spargel …
Foto: cc DragonGirl
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Kommentare:
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Klingt nach einem leckeren Gericht für den Sommer! Werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. Danke für das Rezept. :-)
mh, das hört sich in der Tat sehr lecker an und muß unbedingt mal probiert werden. Ich hätte da auch ein leckeres schnelles Ofengericht mit Forelle als Tausch im Angebot :)
Hallo Michael,
ich wollte mich schon lange mal für Deine tollen Rezepte bedanken! Bis jetzt hast Du so ziemlich jedes Mal genau unseren Geschmack getroffen.
Den „Ofenfisk“ habe ich in Südtirol vor einiger Zeit in einer interessanten Variante probiert: Bachsaibling im Heubett.
Der Fisch war tatsächlich auf einer getrockneten Grasunterlage gebettet. Die Kräuteraromen sind in den Fisch übergegangen, was erstaunlich gut geschmeckt hat. Das Heu hatte der Koch vorher selbst vom Berg in mehreren tausend Metern Höhe geholt, da dort keine giftigen Kräutern mehr im Heu enthalten sind.
Hört sich sehr lecker an und probiere ich gerne mal aus! Danke. Hoffe nur, dass das Ergebniss anders aussieht als auf dem Foto ;-)
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