Knuspriger Schweinebauch-Braten
Ich liebe Schweinebauch. Es soll ja Menschen geben, die diese Liebe nicht teilen, aber wenn man es schafft, sie zu überreden, von diesem – nebenbei bemerkt: absolut unaufwändigen – Braten zu probieren, lösen sich alle Vorurteile in Wohlgefallen auf. Garantiert.
Zutaten
50 g Zucker
Zubereitung
Hat man keinen Schweinebauch ohne Knochen bekommen, löst man die Rippenknochen mit einem scharfen Messer aus. Die Schwarte entfernen. Das Fleisch mit der Salz-Zucker-Mischung ringsherum einreiben, in eine Schüssel legen, mit Frischhaltefolie bedecken und über Nacht (oder 5-20 Stunden) im Kühlschrank ruhen lassen. Diesen Vorgang nennt man übrigens Trockenpökelung.
Die ausgetretene Flüssigkeit wegschütten, das Fleisch ringsherum trocken tupfen. Mit der Fettseite (das ist die, wo vorher die Schwarte war) nach oben in einen Topf, eine Auflaufform o. ä. legen:
Im vorgeheizten Ofen für eine Stunde bei 220 °C, danach für eine weitere Stunde bei 130° C garen. Wenn man will, kann man den Braten zwischendurch mit dem ausgetretenen Saft begießen, ist aber nicht unbedingt notwendig.
In dünne Scheiben schneiden und, je nach Gusto, beispielsweise mit Brot, Ofen- oder Bratkartoffeln servieren, im Herbst/Winter passt auch Wirsing gut. Dazu einen Tomatensalat – und jeder ist glücklich.
Die Reste, die man nicht schafft, halten sich im Kühlschrank mindestens eine Woche und können, dünn aufgeschnitten, auch kalt auf einer Scheibe Brot mit etwas Dijon-Senf gegessen werden.
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Kommentare:
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Gestern vorbereitet und gerade mit Ofenkartoffeln gegessen. Einfach und ausgezeichnet. Ein Genuß.
Vielen Dank.
Werde ich auf jeden Fall die Tage probieren : )
Gerade die Variante mit Dijon-Senf klingt köstlich.
Schön, dass Sie den feinen Senf auch zu schätzen wissen.
Vielen Dank für die schnelle Rezeptidee!
Sehr schön! Probiert den Schweinebauch mal indirekt im Kugelgrill gegrillt (ev. nach zwei Stunden noch ein paar glühende Kohlen nachlegen) und vielleicht mit wenig gewässerten Walnussholzstückchen ganz leicht angeräuchert. Passt bestimmt gut zu Michaels Rezept. Wenn man jetzt noch den Bauch von einem vernünftig aufgezogenen Schwein hat!!
P.S.: Schweinebauch mag auch gerne Knoblauch und Rosmarin im Pökelsalz (besonders, wenn man nur „normales“ Schwein bekommt.
@Michael
Was machst du mit der entfernten Schwarte?
wielange muss ich eigentlich noch diesen schweinebauch sehen???
Tut man auf den Topf, die Auflaufform etc. eigentlich einen Deckel drauf?
LG S
Nein, der Topf kommt ohne Deckel in den Ofen.
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