Poodle oder: das <del>Grauen</del> ondulierte Hundetier hat einen Namen
Hier stand ursprünglich ein Artikel über Herrn „Poodle“ vom Poodlepop Weblog.
Da sich Ralf Schmid (der echte Name Poodles) in aller Form dafür entschuldigt hat, „die Grenzen der Polemik überschritten“ zu haben, bin ich seiner Bitte nachgekommen und habe den Artikel entfernt.
Update Dezember 2005:
Herr Schmid hat die oben verlinkte Entschuldigung und die zwei ebenfalls verlinkten Einträge, für die er sich entschuldigt hat, mittlerweile aus seinem Weblog leider entfernt.
Damit der geneigte Leser nicht vollständig im Dunklen tappt, hier ein kurzer Abriss der leidigen Geschichte:
Nach einem unangemessenen Kommentar Poodles zu einem Artikel in meinem Blog bat ich ihn um Mäßigung. Die er in einem zweiten Kommentar leider nicht erkennen ließ; im Gegenteil, er schaltete in seiner Rage noch einen Gang hoch. Als ein dritter Kommentar schließlich ausschließlich aus üblen Beleidigungen bestand, löschte ich Poodles Kommentare zu jenem Artikel.
Das wurmte Herrn Schmid offensichtlich so sehr (interessanterweise schreibt er in seinem eigenen Stuttgart-Blog auf der Spielregeln-Seite u. a.: „Kommentare, deren einziger Zweck darin besteht, Autoren zu beleidigen, rechts- bzw. sittenwidrige Dinge loszuwerden oder Angebote zu promoten, werden gelöscht“), dass er daraufhin in seinem Poodlepop-Weblog einen ausführlichen Artikel über mich schrieb, in dem er mich u.a. traurige Figur, Arschloch, Volldepp, trauriger Schwachmat und Pausenclown und meine Leser Schleimer und Volldeppen nannte. Offensichtlich, weil er die Löschung seiner unpassenden und beleidigenden Kommentare bis dato nicht vollständig verarbeiten konnte. Seine Kommentatoren sabalderten unter seinem Artikel von „Zensur“, „undemokratischem Verhalten“, „mangelnder Kritikfähigkeit“ und – jedenfalls in diesem Zusammenhang – ähnlichem sinnbefreitem Zeug. Leute: Jemanden Arschloch und Volldepp zu nennen ist keine konstruktive Kritik, sondern eine Beleidigung. Eine schlichte dazu. Unfassbar, dass man so eine Selbstverständlichkeit überhaupt aussprechen muss.
Drei Monate geschah nichts (ich enthielt mich eines Kommentars oder gar einer Stellungnahme), dann veröffentlichte Herr Schmid, den ich, nebenbei bemerkt, nicht kenne, und mit dem ich außer bei den erwähnten Kommentaren nie etwas zu tun hatte, erneut einen ziemlich üblen Schmähartikel über mich – die Motivation bleibt bis heute im Dunkeln.
Ich schrieb daraufhin einen zur einen Hälfte investigativen (ich deckte Poodles wahre Identität auf), zur anderen Hälfte satirischen Artikel, in dem ich mich über die Motivation Herrn Schmids wunderte und mehrere nicht ganz ernst gemeinte Erklärungsmöglichkeiten anbot. Das wiederum brachte Herrn Schmid offenbar so aus der Fassung, dass er sich für seine beiden Schmähartikel öffentlich entschuldigte. Er schlug sogar vor, diese Artikel aus seinem Blog zu entfernen, was ich aber als überflüssig ablehnte.
Im Gegenzug zu seiner Entschuldigung entfernte ich meinen oben erwähnten Eintrag.
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Kommentare:
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Ich schreib hier einfach mal das was ich dem Pudel auch schon gesteckt hab:
Ich finds arm dass erwachsene Menschen sich in solche Flamewars reinsteigern können. Wie im Kindergarten hier. Er hat aber angefangen, ich beschütz aber die, der is doof und bis einer weint.
Aber jetzt nicht beleidigt sein.
gerade heute las ich in der fas ein zitat von helmut kohl: „rache ist eine speise, die man kalt geniesst.“
hier wird sie offenbar brühwarm genossen, was ehrlichgesagt ein bisschen eklig zu betrachten ist.
immerhin ist mir so ein neues wort eingefallen: „google-brandabzeichen“.
hat sich erledigt mein ekelgefühl, jetzt wo die warmen rachespritzer weg sind, ebenso wie mein „neues“ wort.
Naja, brühwarm fand ich es nicht gerade, aber wie man sieht, kann man ja viele Dinge klären, wenn man nur mal miteinander redet.
In der Scheinanonymität werden Autos zerkratzt, Autofahrer genötigt, und eben Andere beschimpft. Sobald man Licht anmacht, ist der Spuk vorbei. Meine Verachtung ist dadurch nicht kleiner geworden.
@Volker: Ich wünschte, ich wäre ähnlich konsequent wie du mit anonymen Kommentaren. Andererseits muss ich in diesem speziellen Fall ganz klar sagen, dass ich die Entschuldigung von Herrn Schmid, die ohne Haken und Ösen formuliert und veröffentlicht wurde, annehme und auch von meiner Seite den Streit für begraben erkläre.
Das ist recht einfach. Ich habe einen RSS-Feed mit „Löschen“-Links. Ein Klick, eine Bestätigung und weg ist der Kommentar. Wer nicht hinter seinen Kommentaren steht, kriegt bei mir keine Plattform.
Ich hatte auch schon den Fall, dass ein ehemaliger CNN-Mitarbeiter auf Jobsuche mich inständig bat, seinen ziemlich frechen Kommentar bei mir zu löschen. Der war bei Google der #1-Hit für seinen Namen. Und ich habe ihn natürlich gelöscht.
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