Liebes Tagebuch (56)
Aus der Reihe „Verhört“: Jemand, den ich schon sehr lange kenne, hat beim Wicki-Lied bis vor gar nicht allzu langer Zeit immer verstanden: „Sie fässt das Segel a-han“.
Ehrlich gesagt überzeugt mich die Qualität des 720p HD-Streams der Keynote Steve Jobs’ überhaupt nicht. Gut, der Film geht quasi ohne Buffering sofort los, aber wahrscheinlich ist genau das auch der Grund für die üblen Artefakte: Komprimiert, bis der Arzt kommt. Aber andererseit interessiert mich das ohnehin nicht mehr sonderlich, da Apple in Deutschland den Preis für das Apple-TV nicht – wie in den USA – senken will (dort kostet die Einstiegsversion 229 USD, hierzulande nach wie vor 299 Euro, umgerechnet also knapp das doppelte! Hallo?) Dabei hatte ich angesichts der neuen Software eigentlich schon so gut wie bestellt …
Marina Lewyckas „Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch“ war ja schon mindestens A-, aber ihr jüngster Roman „Caravan“ gehört eindeutig in die Kategorie A+.
Weisheit der Woche: Die Vergangenheit hat keine Zukunft. Tataaaaa!
Liebe deutsche Werbefilm-Produzenten: Ich kaufe die meisten Artikel nicht mehr wegen, sondern trotz der Werbung. Sollten Sie mal drüber nachdenken.
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Kommentare:
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Bei dem 720p-Stream habe ich mich auch über das derart schlechte Bild gewundert. Die Bildrate lag konstant um die 15 FPS und unzählige Artefakte waren zu bewundern. Übrigens waren weder das MacBook noch die Internetverbindung ausgelastet, also muss Apple den Stream so gestaltet haben. – Eigentlich auch kein Wunder, wenn die Datenrate bei dem HD-Stream so hoch ist, wie auch beim SD-Stream. Aber zumindest bietet Apple mittlerweile schnelle Streams an und die Zeiten von Briefmarken-ähnlichen Videos sind vorüber (wobei das damals™ letztlich ja gleichermaßen faszinierend wie irre war).
Ich hoffe ja noch immer auf einen echten Livestream mit mindestens einem MBit und bis zu 480p.
Zu Frau Lewycka kann ich nur sagen: ohne mich, bitte. Aber über Geschmack sollte man ja eh nicht streiten. =)
Ich kann mich über die Qualität nicht beschweren. Ich sehe kaum Artefakte, die fps sind ok und die Verbindung schnell.
Vielleicht wurde der Stream bei euch nochmals in der Datenrate heruntergesetzt? Schaut mal mit Apfel+I nach, bei mir stand da bei „Qualität“ 100%.
Vielleicht lag es daran?
Der Verhörer ist keine Seltenheit!! Ich habe die Textzeile bis vor einigen Jahren ebenfalls exakt so gedeutet. Das war auch der Grund warum ich bis dato dachte das Wicki ein Mädchen sei.
„Sie fässt das Segel a-han“
Vor kurzem gab es eine große Diskussion mit anschließender Umfrage bei uns in der Agentur… Ergebnis: 40% dachten Wicki sei ein Mädchen!!
Tipp: Einfach mal aus Spaß nach „wicki“ und „mädchen“ googeln …
Axel Hacke hat sich mit dem Thema Verhören bei Liedtexten näher beschäftigt und und in der Folge eine sehr amüsante CD herausgebracht: „Der weiße Neger Wumbaba“. Ist mir beim Lesen hier direkt wieder eingefallen. (Gibt’s auch als Buch, aber ich finde die CD ist besser.)
Auch ich habe Jahrzehnte gerätselt: ist Wicki ein Mädchen? Und was bedeutet „sie fasst das Segel an“?
Martin: Ja, auch jetzt steht die Qualität bei 100%, die Datenrate schwankt zwischen 800 2200 Kbit/s und die Framerate liegt bei gefühlten 15 Bildern pro Sekunde. An einem langsamen Mac oder einer lahmenden Verbindung liegt es jedenfalls nicht.
Das Bild ist jetzt zumindest besser geworden, weil der Stream anscheinend mit variabler Bitrate gesendet wird. Wahrscheinlich war es letztens ein Versehen oder einfach zu hohe Last auf den Servern des CDN.
@ Martin: Die Qualität steht bei mir bei 100%. Die vielen Artefakte tauchen in den einfarbigen Flächen auf (z. B. blauer Hintergrund der Videoleinwand oder schwarzes T-Shirt von Steve Jobs). Das sind in der Tat Kompressions-Artefakte, die deutlich den Kompromiss zwischen Auflösung und Streamrate aufzeigen.
Mit dem Cursor ins Bild gehen, um den Ausschnitt ohne Artefakte (photoshopped) zu sehen
Ich persönlich würde für eine bessere HD-Bildqualität gern 30 oder 60 Sekunden Buffering auf mich nehmen. Wobei das bei einer 16.000 Kbit/s-Verbindung wahrscheinlich noch nicht mal nötig wäre – die höchste Bitrate lag bei der Keynote bei lediglich 2.100 KBit/s.
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