Filme | Mittwoch, 17. Dezember 2003
Eines nachts wurde mein Vater aus unerfindlichen Gründen wach und sah das Licht unter meiner Zimmertür hervortreten: „Junge, du musst jetzt mal langsam schlafen – morgen früh hast du Schule…“. Es war vier Uhr mitten in der Nacht, und das Buch, das ich las, hieß „Herr der Ringe“.
Damals war ich 14. Aber der gleichen Faszination, der ich damals erlag, kann ich auch heute noch nicht widerstehen. Jemand muss nur „Frodo“ oder „Gandalf“, „Legolas“ oder „Gimli“ sagen, damit ich die grünen Wiesen des Auenlandes riechen oder vor den dunklen Höhlen Morias erschrecken kann.
Nie, so sagten wir damals voller Überzeugung, könne man diese Geschichte adäquat verfilmen – noch nicht einmal annähernd. Bis, Äonen von Computergenerationen später, Peter Jackson kam.
„Die Gefährten“ und „Die zwei Türme“ waren ja schon wunderbare Filme, auch und besonders in den DVD Extended Versions. Aber was ich heute gesehen habe, waren ganz sicher drei Stunden der perfektesten Unterhaltung, die ich seit langem im Kino erlebt habe: „Die Rückkehr des Königs“ ist der absolute Höhepunkt der drei Filme.
Und offenbar genauso wie der Rest des Publikums war ich zum Schluss ein wenig traurig, dass es nun endgültig vorbei ist – jedenfalls habe ich es selten erlebt, dass 99% der Leute sich den kompletten Abspann anschauen.
Aber vielleicht stimmt ja das Gerücht, auch Jackson komme von der Geschichte nicht los und plane deshalb für irgendwann die Umsetzung von „Der kleine Hobbitt“. Schön wär’s ja…
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Dass die Leute in Cupertino um diese Zeit arbeiten, ist klar, dort ist es schließlich früher Vormittag. Erstaunlich aber, dass bei Arbeitsamt.de noch „gearbeitet“ wird…
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Leben | Montag, 15. Dezember 2003
Ich habe heute vormittag ein wenig an meiner Blog-Software gebastelt. Um genau zu sein, habe ich versucht, die Pixelgröße eines Bildes mit PHP herauszubekommen (kein Problem) und diese Werte aus einem PHP-Script an ein Javascript zu übergeben (großes Problem), um bei einem Bildpopup nicht immer erst per Hand die Dimension ermitteln zu müssen.
Wenn man z.B. diese Zeile:
javascript: (function() { options="scrollbars=no, status=yes, width=400, height=400"; window.open("", "", options);})();
in das Adressfeld eines Browsers kopiert, öffnet sich (zumindest in Safari, IE Mac und Camino) ein neues Fenster. Wenn ich das ganze aber per header ("Location: ...") an den Browser übergebe, funktioniert es nicht mehr.
Woran das liegt, habe ich noch nicht herausbekommen. Aber offenbar habe ich bei meinen Tests an einer Schraube zu viel gedreht, denn ohne dass ich es mitbekommen hatte, funktionierten die Permalinks dieses Blogs nicht mehr (ein zusätzlicher Slash hatte sich eingeschlichen) – deshalb vielen Dank an Hagen, Christian und Markus, die mich per E-Mail davon in Kenntnis gesetzt haben.
Jetzt sollte alles wieder normal funktionieren…
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Wie ich im Eintrag Web-Typographie schon schrieb, halte ich Textbereiche, die sich in der Breite an das Browserfenster anpassen, für einen der schlimmsten typographischen Fehler beim Webdesign überhaupt.
In der Typographie gibt es die altbekannte Faustregel, dass die Zeilenlänge eines Textes 60 Zeichen möglichst nicht überschreiten sollte, um ermüdungsfreies Lesen [1] zu ermöglichen. Da das Auge einen Text aber nicht Buchstabe für Buchstabe liest – das würde viel zu lange dauern , sondern komplette Wörter anhand ihrer Umrisse [2] erfasst, sollte man m.E. die Empfehlung geben, die maximale Zeilenlänge auf ca. 10-12 Wörter zu beschränken.
Nun lesen ja solche Web-Standards Cracks wie Dan Cederholm oder Douglas Bowman sicher nicht mein Weblog (obwohl ich immerhin gut 250 Babelfish Zugriffe pro Woche habe ;-) – umso erfreulicher ist es, dass auch sie ihr Website-Design seit einiger Zeit auf feste Textbreite umgestellt haben. Gibt mir Hoffnung, dass andere Webdesigner in Zukunft nachziehen…
[1] Das Erfassen von Texten auf dem Bildschirm erfordert ohnehin schon ca. 30% mehr Anstrengung als das Lesen von Texten auf Papier – im gleichen Maß sinkt auch die Lesegeschwindigkeit. Erschwere ich das Lesen zusätzlich durch zu große Zeilenlängen, führt das u.U. dazu, dass der Text nicht bis zum Ende gelesen wird – mit dem unerwünschten Nebeneffekt, dass unterbewusst die schlechte Lesbarkeit des Textes auf dessen semantische Qualität übertragen wird – ein wahrnehmungspsychologisches Phänomen.
[2] Sog. „Wortbilder“. Jeder kennt die Leuchtschilder von Hotels, auf denen die Buchstaben senkrecht übereinander stehen. Hier muss das Auge den Text tatsächlich „buchstabieren“, weil der Umriss bzw. das Wortbild nie gelernt wurde. Im Gegensatz dazu wäre der selbe Text in gewohnter, horizontaler Ausrichtung mit einem einzigen Blick erfasst.
Vor diesem Hintergrund ist übrigens auch klar, dass durchgehend klein geschriebene Texte mehr Aufwand beim Erfassen erfordern – mit den weiter oben beschriebenen möglichen Konsequenzen.
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Normalerweise hat ja jeder, der eine eigene Website hat, auch Zugriff auf irgendwelche Logdatei-Auswertungen. Seltener hat man Zugriff auf die Logdateien selbst, so dass man i.d.R. auf die manchmal etwas unübersichtlichen Auswertungen des Hosters angewiesen ist, die oft nur einmal am Tag aktualisiert werden.
Zu der Zeit, als ich dieses Weblog begann, stand mir MySQL noch nicht zur Verfügung, so dass ich, um die Zugriffe auf meine Website in Echtzeit verfolgen zu können, eine Flatfile-Lösung entwickelt habe: „logFiler“, die einzige Voraussetzung dafür ist PHP ab Version 4.0.
Screenshot 1, Screenshot 2, Screenshot 3 (neues Fenster)
Aus dem readme.txt:
Was ist logFiler?
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logFiler schreibt Zugriffe auf Ihre Website in eine Logdatei. Mit logFiler können Sie sich folgendes anzeigen lassen:
Referrer, Verlauf, Zugriffe, Auswertungen: User, Referrer, URL, Browser
LogFiler Dateien
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log.txt - Die Logdatei, in die geschrieben wird
logfiler.css - Die CSS Datei
logfiler.php - wertet die Logdatei aus und erzeugt HTML-Seiten
logfiler_config.php - Konfigurationsdatei
logger.php - generiert die Logdatei-Einträge
readme.txt - Diese Datei
Das Logdatei-Format:
datum|zeit|remote_host|remote_user|referrer|url|user_agent
Kurz-Anleitung
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Die Variablen in der logfiler_config.php anpassen. Den Ordner logFiler komplett auf den Server hochladen. Die Rechte der Datei log.txt gegebenenfalls auf Schreibberechtigung ändern.
Am Ende jeder PHP-Datei, deren Aufruf geloggt werden soll, diese Zeile einfügen:
include 'Pfad/Zu/logFiler/logger.php';
Soll auch der Aufruf von HTML Dateien geloggt werden, am Ende jeder HTML Datei (am besten nach