Man könnte z.B. 22,56 mal das Spitzenmodell von Ferrari kaufen (Rabatte noch nicht abgezogen) – eine schöne Flotte! Oder vielleicht 0,8 Roy Maakays zur Unterstützung des örtlichen Fußballvereins. Oder, falls es einen doch eher nach einem kleinen Segelrennen mit Freunden verlangt, 3 Luxus-Yachten, jede so zwischen 30 und 60 meter lang.
Oder man gönnt sich eine Website. Die schlecht funktioniert, aber es gibt ja noch eine Optimierungsphase. Kostet zwar extra, aber egal, frisst ja kein Brot.
Bei den 15 Millionen für die neue Website der Bundesanstalt für Arbeit Arbeitsagentur.de, hergestellt (besser gesagt: hingeschlurt) von der US Firma Accenture, bleibt es nicht – es kommen noch 48 Millionen für eine neue Vermittlungs-Software hinzu, und, wenn alles läuft, noch mal 14 Millionen für die Optimierung – ein echtes Schnäppchen! Das wären dann übrigens 116 Ferraris, 4,11 Makaays oder 16 Luxus-Yachten…
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Nein, ich schreibe nichts über diese Neistat Brothers, deren Film seltsamerweise ja überall so viel Anklang fand („Gut gemachter Film…“, „...Videokünstler“, „mutig…“ etc.)
Aber John Gruber hat noch mal nachgelegt: More Accurate (but, Admittedly, Less Sensational) Alternative Stencil Slogans for the ‘Neistat Brothers’
Der letzte Slogan spricht mir aus dem Herzen:
I’m so fucking dumb I’ve not only videotaped myself committing criminal vandalism, I’ve released the footage publicly
Küche | Dienstag, 2. Dezember 2003
Die Franzosen sagen „Rillettes d’’Oie – und die allerfeinsten bestehen aus reinem Gänsefleisch. Ich persönlich bevorzuge allerdings die zu einem Drittel mit Schweinefleisch „gestreckte“ Art.
Mein Rezept benötigt eine vollständige Gans; sicher kann man auch weniger nehmen, aber dieses Rillettes eignet sich vorzüglich als Mitbringsel z.B. zu einer adventlichen Essenseinladung – die Gastgeber werden Ihnen nach dem ersten probieren aus der Hand fressen ––, oder auch als Weihnachtsgeschenk, deshalb bietet es sich an, gleich eine ausreichende Menge herzustellen.
Zutaten
- 1 Gans, ca. 4 kg
- Schweinefleisch aus der Schulter, 1 – 1,5 kg
- 4 Zehen Knoblauch
- 2 Nelken
- 1 Zweig frischer Thymian
- 1 Zweig frischer Rosmarin
- 2 Lorbeerblätter
- Salz, Pfeffer
- eventuell zusätzliches Gänseschmalz
Zubereitung
Die Gans in acht Teile zerlegen (hier am Beispiel eines Hähnchens demonstriert), das Schweinefleisch sorgfältig parieren (von Fett und Sehnen befreien) und in 5 cm große Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen und grob zerteilen.
Gänseteile, Schweinefleisch, Knoblauch und Gewürze abwechselnd in einen leicht gefetteten, schweren Topf oder Bräter schichten und jede Schicht salzen und pfeffern. Mit zwei Gläsern Wasser angießen, Deckel auf den Topf legen und für 5 bis 6 Stunden bei 120 C im Backofen schmoren lassen – dabei ab und zu umrühren, eventuell mit etwas Wasser aufgießen.
Zum Schluss sollte das Wasser verdunstet und das Gänsefett klar sein. Das Fleisch herausnehmen, Gewürze, Geflügelknochen und -haut wegwerfen, das Fett etwas abkühlen lassen.
Mit zwei Gabeln das gesamte Fleisch zerpflücken, bis es komplett zerfasert ist, mit der Hälfte des zur Seite gestellten Fetts aufgießen und ordentlich vermischen, bis eine homogene Masse entsteht.
Abschmecken und in Einmach-Gläser oder Steingut-Töpfe füllen, mit dem restlichen Fett aufgießen, bis alles bedeckt ist. Sollte das Fett nicht reichen, zusätzlich Gänseschmalz zum Bedecken nehmen.
Schmeckt am besten auf Brot – je nach Vorliebe Vollkorn- oder Graubrot, Baguette oder Ciabatta – nur frisch sollte es sein. Ist im Kühlschrank ca. 4-6 Wochen haltbar.
Vive la France!
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Leben | Dienstag, 2. Dezember 2003
In den meisten Fällen wird ein intelligenter Mensch versuchen, technische bzw. Software-Probleme erst einmal selbst zu lösen, bevor er irgendeine Support-Nummer anruft. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass die Kompetenz eines typischen Call-Center Mitarbeiters exponentiell zur Komplexität des Problems abnimmt.
Manchmal benötigt man dann eben aber doch Hilfe, zumeist dann, wenn es nicht in der eigenen Macht steht, ein Problem zu beheben. So geschehen im Falle Hansenet, deren Server Probleme mit den Locales hatten, und im Falle S Broker, die wegen eines simplen Rechtschreibfehlers in einem Javascript Mac-User von ihren Postbox Dokumente ausschließen.
Hansenet stellt für Geschäftskunden immerhin noch eine kostenlose 0800-Nummer zur Verfügung. Allerdings hält sich die Freude darüber in Grenzen, wenn man knapp drei Wochen, acht Telefonate und drei E-Mails später immer noch keine Antwort erhalten hat, warum die Hansenet Server bei den Locales verrückt spielen – außer dass man das Problem einwandfrei reproduzieren könne.
Haben Sie
überhaupt
den Stecker
reingesteckt?
Aber das ist ja auch schon was. Gern wird man nämlich auch mal als Komplett-Depp hingestellt: „Wie, das geht nicht? Bei uns geht das ohne Probleme. Haben Sie überhaupt den Stecker reingesteckt?“ Dass das natürlich eher die Unfähigkeit des „Supporters“ offenbart als die des Hilfe suchenden, dürfte den meisten Call-Center Mitarbeitern ziemlich egal sein.
Viele Firmen leisten sich mittlerweile einen „Second-Level Support“. Allein diese Tatsache beweist schon, dass sie dem eigenen (bzw. beauftragten) Call-Center nicht allzu viel zutrauen und es hauptsächlich für Antworten auf dem Niveau von „Haben Sie auch den Stecker reingesteckt?“ zu gebrauchen ist. Dummerweise kann man aber den „Second-Level Support“ nie selbst anrufen – man ist immer auf die Gnade eines Rückrufs angewiesen.
Gnadenlos
ausgeliefert
Diese Gnade hat mich im Fall S Broker noch immer nicht ereilt. Bleibt die Frage, was von dem technischen(!) Support einer Firma zu halten ist, die es seit einem dreiviertel Jahr nicht schafft, meinen Hinweis, dass es in dem für die Postbox zuständigen Javascript nicht „tollbar“, sondern „toolbar“ heißen muss, damit das Script funktioniert, mal an die IT-Abteilung weiter zu geben.
Was waren das noch für Zeiten, als man irgendwo anrief, einem kompetenten Gesprächspartner das Problem schilderte und anschließend sicher sein konnte, dass man verstanden wurde. Heute ist man schon froh, wenn man überhaupt mal eine andere Antwort als „Haben Sie auch den Stecker reingesteckt?“ erhält.
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Auf der Website eines Kunden sollte das Navigationsmenü die Unterpunkte erst nach Klick auf die Hauptpunkte anzeigen. Es gibt einige Möglichkeiten, das umzusetzen, u.a. auch Frames. Ich gehöre aber der Internationalen Liga zur Ächtung von Framesets an, und deshalb habe ich eine einfache CSS/Javascript Lösung angewandt, die auch für viele andere Dinge eingesetzt werden kann – hier ein Beispiel:
Versteckter Absatz…

In diesen versteckten Absatz kann alles rein, was man nur auf Anforderung sehen soll – z.B. Abbildungen von Illustratorinnen (
Abb.: Jennifer Baule-Prinz), Erläuterungen, Auflösungen von Quizfragen, Zusatzinformationen, Einkaufslisten für Kochrezepte, Formulare etc.
So funktioniert’s
Der versteckte Absatz liegt in einem div, dessen Inhalt zwar geladen, aber mittels display:none erst mal nicht angezeigt wird. Mit einem Javascript wird nun der Wert der Eigenschaft display auf block gesetzt, wenn er none war und umgekehrt.
Die ganze Geschichte ist relativ unaufwändig zu implementieren. In die CSS Datei werden folgende Zeilen eingetragen:
#hiddendiv {
display: none;
}
Und die Javascript Funktion, die zwischen display:none und display:block wechselt, sieht so aus:
function toggledisplay (id){
if (document.getElementById) {
var mydiv = document.getElementById(id);
mydiv.style.display = (mydiv.style.display=='block'?'none':'block');
}
}
Den Text und/oder die Bilder, die man verstecken will, bettet man nun in ein div ein:
<div id="hiddendiv">Versteckter Text</div>
Und das ist der Link, der zwischen block und none wechselt:
<a href="#" onClick="javascript:toggledisplay('hiddendiv'); return false" title="Versteckten Absatz anzeigen/verstecken">Versteckten Text anzeigen...</a>
Man könnte das ganze natürlich auch mit einem mouseOver kombinieren, man könnte mehrere hidden ids in der CSS Datei anlegen, um dann z.B. verschiedene Abbildungen nacheinander in einen Text einzublenden, man kann Menüs aufklappen lassen usw. usf.
Getestet ist das alles bis jetzt nur unter Safari, Mac-MSIE 5.2.3 und Camino, wobei sich bei Camino die Statusgrafik nicht verändert.
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Filme | Samstag, 29. November 2003
Es gibt so November-Samstag-Nachmittage, an denen man selbst Filme mit tausendmal gesehenem Plot, mit dem einen Held, der alles im Griff hat, nur seine Familie nicht, mit kleinen Nebensträngen, die uns sagen, dass der Mensch im Grunde gut ist, mit einem jederzeit vorhersagbaren Happy-End – Filme eben, die man nach fünf Minuten schon wieder vergessen hat, einfach gut findet und sich nicht losreißen kann.
Heute war so ein Tag. Um was ging’s in „Volcano“ noch mal?
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