Filme | Samstag, 15. November 2003
Gestern lief auf Vox einer der meiner Meinung nach meistunterschätzten Filme der 90er: Contact von Robert Zemeckis aus dem Jahr 1997.
In den Kinos floppte der Film – wahrscheinlich fehlten ihm die explodierenden Aliens und der unvermeidliche amerikanische Held, der mal wieder selbstlos die ganze Welt rettet. (Interessanterweise spielt Matthew McConaughey einige Zeit später in einem der schlechtesten Filme aller Zeiten, „Die Herrschaft des Feuers“, genau diesen Held: „Es bleibt immer an den Amerikanern hängen, die Welt zu retten, die anderen trauen sich nicht.“ oder so ähnlich äußert er sich da in seiner Rolle.)
Bevor ich mir „Contact“ vor ein paar Jahren als DVD gekauft habe, hatte ich ihn auf Kassette schon zweimal aus einer Videothek ausgeliehen. Und trotzdem kam ich gestern nicht mehr vom Bildschirm weg, als ich zufällig genau zu Beginn der magischen Anfangssequenz zu Vox zappte.
Neben „2001“, „Bladerunner“ und „Alien“ (habe ich einen vergessen?) ist „Contact“ ganz sicher einer der beste Science Fiction Filme.
Wertung: fünf Kochmützen 
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Ich versuche den ganzen Tag hinter das Geheimnis zu kommen, warum ein und dieselbe PHP Testdatei je nach Lust und Laune auf dem Server des Providers eines meiner Kunden verschiedene Ergebnisse liefert. Es geht um setlocale(), dass ich auf „de_DE“stellen will, damit ich deutsche Wochentage und Monatsnamen habe.
Mittlerweile herausgefunden habe ich, dass bei diesem Provider „de_DE“ überhaupt nicht geht, sondern dass es „de“ heißen muss. Trotzdem habe ich nach einigen Reloads alle paar Minuten mal deutsche, dann wieder englische Wochentage:


Ich bin ratlos und konnte bis jetzt kein Muster erkennen – und der Support konnte bis jetzt auch nicht weiterhelfen.
Ist irgendein Leser dieses Weblogs vielleicht schlauer…?
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Marcus Völkel fragte in seinem Weblog, ob Links Symbole brauchen. Dass es darüber geteilte Meinungen gibt, sieht man in den Kommentaren – allerdings sieht man dort auch, dass niemand bei seiner Antwort an Farbenblinde gedacht hat…
Seit Netscape 1.0 kannte man es: unbesuchte Links sind unterstrichen und blau, besuchte unterstrichen und lila. Mit der Einführung von CSS hat sich diese Konvention radikal geändert – es gibt unzählige Möglichkeiten, Links zu kennzeichnen; sei es über color, über text-decoration, über background-picture etc.pp.
Worüber man sich bei der Gestaltung allerdings selten Gedanken macht – und davon schließe ich mich keineswegs aus – ist die Barrierefreiheit (Accessibility). Immerhin 8% der europäischen und knapp 10% der deutschen männlichen Bevölkerung ist nämlich farbenblind und kann rot und grün oder andere Farben nicht voneinander unterscheiden. Für diese Personen ist eine Farb-Codierung der Links gänzlich ungeeignet, ganz abgesehen von der mangelnden Fähigkeit, einen farbcodierten Visited Status wahrnehmen zu können. Wenn dazu noch die Unterstreichung der Links abgestellt wird, hat ein Farbenblinder meist keinerlei Möglichkeit, Links in einem Fließtext überhaupt als solche zu erkennen.
Das Europäische Institut für Qualitätssicherung und Standardisierung EWIV (EIQUS) schreibt in seiner Broschüre zur Barrierefreiheit (PDF, 1,4 MB) u.a.:
Farb-Informationen
Bedeutungstragende Farb-Unterschiede (z.B. Farbcodierungen und Farbleitsysteme) dürfen Farbenblinde nicht von wichtigen Informationen ausschließen.
Was heißt das aber nun für die Auszeichnung von Links? Idealerweise werden Links zusätzlich zu einem optionalen Farbcode entweder immer unterstrichen dargestellt oder aber mit einem grafischen Symbol gekennzeichnet; hierbei könnte man dann zusätzlich auch zwischen internen und externen Links unterscheiden.
Bei der Kennzeichnung besuchter Links wird es schon etwas schwieriger. Eine Möglichkeit ist es, besuchte Links mithilfe einer Hintergrundgrafik durchgestrichen zu zeigen, eine andere wäre es, Links grundsätzlich mit grafischem Symbol und Unterstreichung zu kennzeichnen und bei besuchten Links die Unterstreichung zu entfernen.
Es gibt sicher noch viele andere Möglichkeiten – sucht man allerdings bei Google nach „barrierefreiheit + farbenblind“, findet man nur 29 echte Treffer, davon sind die meisten irgendwelche Behörden PDFs.
So richtig scheint dieses Thema zur Zeit also noch niemanden zu interessieren.
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Ich habe gestern mal wieder eine MS IntelliMouse Explorer angeschlossen, die ich, weil sie so klobig ist, selten benutzt habe.
Möglicherweise ist das für einige ein alter Hut, und möglicherweise hat das auch schon unter Jaguar funktioniert, aber heute ist mir aufgefallen, dass unter Panther das Scrollrad bei gedrückter Shift-Taste horizontal scrollt.
Weil ich neben dem Scrollrad auch die Möglichkeit, die Exposé-Funktionen auf beliebige Maus-Tasten zu legen (ohne dass man irgendwelche MS-Treiber installieren muss), ziemlich ergonomisch finde, werde ich zukünftig auf die 1-Tasten Apple-Maus wohl komplett verzichten. Schade nur, dass die IntelliMouse so hässlich ist…
Leben | Montag, 10. November 2003
Bei tagesschau.de gibt es ein lesenswertes Interview mit Michael Moore über Amerika, die Amerikaner und den Präsidenten:
[...]
Moore: Er hat die Dinge hochgeschraubt. Er hat gelogen. Nicht nur einmal, sondern vielfach. Es gab nicht nur eine Lüge. Er log über die Massenvernichtungswaffen. Er log über Saddam Husseins Verbindung zum 11. September. Er log, als er sagte, dass die Franzosen schlechte Menschen sind … Egal, welche Lüge es auch war. Die Behauptung, es habe eine große internationale Koalition der Willigen gegeben, war eine Lüge. Eine Orwellsche Lüge nach der anderen. Und jetzt beginnen die Amerikaner zu begreifen: Oh mein Gott, er hat uns belogen. Und das wird ihm im nächsten Jahr schaden. Die Menschen haben es nicht gerne, wenn sie angelogen werden. Insbesondere diejenigen, die ihn und den Krieg unterstützt haben. Wenn diese Menschen merken, dass sie belogen wurden, wird ihm das schaden.
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Bei ladbrokes.com kann man Tischfußball spielen – entweder gegen den Computer oder sogar – auf der gleichen Tastatur – mit zwei Spielern gegeneinander.