Als ich heute nachmittag meine täglichen Blogs aufgerufen habe, war ich bei What Do I Know doch etwas überrascht;

Es hatte sich zwar vom Titel her seit gestern nichts geändert, trotzdem sah der restliche Text irgendwie norwegisch aus. Sollte Todd Dominey irgendeine geheime Protestaktion gegen Walfang oder sowas gestartet haben?
Nein, nach einem Log-Out aus dem System sah das ganze dann wieder normal aus:

Das merkwürdige an der Sache war, dass die fehlenden Buchstaben zwar alle Internet Seiten, aber nur die Schrift »Georgia« betraf – und die auch nur in einer bestimmten Schriftgröße.
Wahrscheinlich waren das aber nur die letzten Schluckaufs meiner Zwangs-Neuinstallation.
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Am Wochenende hatte ich mal wieder (zum dritten Mal) schwer mit dem »Drag and Drop geht nicht mehr« Problem zu kämpfen, das es zwar seit Mac OS X 10.2.8 angeblich nicht mehr geben soll, dafür aber auch nicht mehr – wie noch in den Vorversionen – mit dem Löschen diverser Caches behoben werden konnte (für Geeks: auch ein kill und anschließender start von coreservicesd per Terminal brachte nichts).
Nachdem ich dann sämtliche Troubleshooting Maßnahmen mehrfach in verschiedener Reihenfolge angewandt hatte (so viele Neustarts habe ich in den gesamten zweieinhalb Jahren, seitdem es Mac OS X gibt, nicht machen müssen), entschloss ich mich heute morgen dann doch zu einer kompletten Neuinstallation.
Also – DVD mit Mac OS X Version 10.2.3 in den Rechner gesteckt, Neustart, Laufwerk zum Installieren ausgewählt, Option angeklickt, dass vorhandene Netzwerkeinstellungen und User übernommen werden sollen, Viertelstunde gewartet, Neustart, 10.2.8 Combo Update drübergebügelt, Neustart und: fertig.
Alle meine Voreinstellungen, Passwörter, Programme, Internet Zugangsdaten, etc. pp. waren vorhanden, lediglich zwei Programme, die systemweit agieren, musste ich nachinstallieren, damit ich nach insgesamt einer guten halben Stunde wieder mein vorheriges, funktionierendes System hatte.
Auch andere Betriebssysteme muss man gelegentlich neu installieren – ich bin nur froh, dass es bei mir Mac OS X ist.
1.78 ist eine zwei-Frauen-Agentur (When the smoke clears it just means they’re reloading) in Hamburg, deren Website heute live gegangen ist. Das Layout verzichtet komplett auf Tabellen und basiert zu 100% auf Cascading Stylesheets. XHTML und CSS Scripts stammen von mir – damit ist jetzt meine zweite Web Standards konforme Seite online.
Obwohl man Bilder (die mit CSS Rollovers versehen sind) als Navigationselemente gewählt hat, funktioniert die gesamte Navigation auch noch mit abgeschaltetem CSS und ohne geladene Bilder.
Das Flash-Baller-Spiel zur Beispielkampagne (Bevor Ihr gegen diese Halunken antreten könnt, müsst Ihr Euch erstmal Mut ansaufen.) wird übrigens demnächst auf einer eigenen Domain zu sehen bzw. zu spielen sein – ich werde berichten.
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Solche, ähem, peniblen wissenschaftlichen Erhebungen kann ich mir in Zukunft sparen – so richtig kann man sich nämlich auf Google wohl nicht verlassen, wie man sieht:



Um die Wissenschaftlichkeit zu wahren: Alle drei Suchabfragen wurden innerhalb von 10 Minuten mit dem selben Browser vom selben Account aus mit den selben Fingern und der selben Tastatur, angeschlossen am selben Computer, gestartet.
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Warum eigentlich kann sich dieser Michael Doyle von der Ein-Mann-Firma Eolas, die im August $521 Millionen per Gericht zugesprochen bekam, zahlbar durch die Firma Microsoft, und der merkwürdigerweise immer von »wir« spricht (wahrscheinlich meint er sich und seine Anwälte) nicht mal entspannen?
Ich meine, ich würde von dem, was die Anwälte übrig gelassen haben, $100 Millionen der Open Source Gemeinschaft spenden, mich darüber freuen, dass ich dem Goliath mal so richtig eins ausgewischt habe und mich anschließend mit dem Rest des Geldes zur Ruhe setzen und Gutes tun. Mit anderen Worten: ich würde einfach wissen, wann ich endlich mein Maul zu halten habe.
Als Mac User bin ich naturgemäß kein übertriebener Microsoft Freund, um es mal vorsichtig auszudrücken. Allerdings bin auch kein Moralist, der mit dem Finger immer nur auf die Großen zeigt. Und deshalb frage ich mich, was einen Menschen, der gerade Halbmilliardär geworden ist, dazu treibt, die Schraube immer weiter zu drehen, noch mehr Geld mit einer auf der Hand liegenden Idee (nicht etwa: Technologie!), die dazu noch nicht mal aus dem eigenen Hirn stammt, sondern selbst lizenziert ist, verdienen zu wollen.
Antworten, besser gesagt: hilflose Rechtfertigungs-Versuche kann man in einem eWeek.com Interview mit Michael Doyle lesen.
Man stelle sich nur mal vor, Tim Berners-Lee hätte sich das Internet patentieren lassen. Oder Gutenberg das Drucken…
Interview Link via netmeier
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Musik | Dienstag, 14. Oktober 2003
In den Logfiles habe ich gesehen, das viele, die bei Google nach dem Titel des Musikstücks aus dem VW Spot gesucht haben, hier landen. Ich hatte es im letzten Eintrag nicht erwähnt – es ist »Clair de Lune« von Claude Debussy. Bei IUMA gibt es ein mp3 von der Klavierversion.
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